Chronologie vom Schiessverein Spreitenbach
mit Historischen Dokumente

Eidg. Schützenfest Zürich 1963

09.06.1862

Pfingstmontag 1862:
Gründung des
Feldschützengesellschaft Spreitenbach im örtlichen Schulhaus

 

bis 1924

Geschossen wurde im Wilental in Richtung Franzosenweiher.
Ein kleiner Holzschopf diente dazumal als Schiessstand.
Ein Erdwall bot den Zeigern einen Schutz und die Scheiben wurden jeweils aufgestellt. Durch Flaggenzeichen und Hornrufe wurde die Zeigermannschaft zum Zeigen oder in Deckung zu gehen befohlen.

 

1865

Einweihung der ersten Vereinsfahne

 

01.07.1888

Der Schützenverein wurde umbenannt in «Schiessverein Spreitenbach»

 

1906

Am Chilbisonntag 1906 wurde ein Gabenschiessen durchgeführt.
Der Erlös ist für die neue Vereinsfahne bestimmt

 

Chilbisonntag

Der Chilbisonntag ist ein wichtiger Schiesstag. Am Chilbisonntag wurde des Öfteren Freundschaftsschiessen mit den benachbarten Schützen von Neuenhof, Baden, Würenlos und Bergdietikon durchgeführt.

 

26.05.1907

Die neue Vereinsfahne wurde eingeweiht.
Mit Böllerschüssen um 5 Uhr morgens wurde die Fahnenweihe eröffnet.
Die Schützen aus Bergdietikon übernahmen die Patenschaft.

 
 

Die Schützengesellschaft Bergdietikon und der Schiessverein Spreitenbach hatten seit jeher eine enge Beziehung zueinander.
Einer der Gründe war, dass die Schulkinder von Bergdietikon nach Spreitenbach in die Schule mussten.
Diese enge Beziehung hält heute noch an.

 

18.12.1923

Ausserordentliche Generalversammlung: Neue Schiessanlage

- Neues Schützenhaus
- gedeckten Scheibenstand
- Erweiterung von 8 auf 10 Schieben
- Die Schussrichtung wird um 90° geändert und neu wird Hangaufwärts geschossen.

 

13.07.1924

Internes Standeröffnungs- und Zobigschiessen.

Kostenpunkt der neuen Anlage: 13'000.00 Fr.
Finanziert wurde die Anlage mit unzähligen Fronarbeit Stunden der Schützen, Finanzielle Unterstützung der Einwohnergemeinde, Holzspende der Ortsbürger und noch mehr Fronarbeiten durch die Schützen.

 

1937

Der Schiessverein Spreitenbach feiert sein 75-jähriges Jubiläum.

Gleichzeitig wurde das Bezirksverbandsschiessen durchgeführt.

378 Schützen kamen zu diesem Anlass, was eine Meisterleistung dazumal von Schiessverein Spreitenbach abverlange. Es wurde dazumal ja noch Handgezeigt!!!

 
 

Dazumal wurde hauptsächlich am Sonntag geschossen. Die Wochentage war für die Arbeit Reserviert. Vor und nach dem Gottesdienst wurde geschossen.
Während dem Gottesdienst wurde das Schiessen unterbrochen.
Entweder man ging dann zur Kirche oder man Trank in der Schiesspause Zielwasser in Form von Wein und Bier und einer feiner Wurst dazu.

 

1962

Der SV Spreitenbach wird 100 Jahre alt

 

1963

Jahresbericht 1962 an der 100. GV: Bericht vom Besuch des Eidg. Schützenfest in Zürich

1963

SV Spreitenbach Schaft es zum ersten Mal in die zweite Runde des Einzelwettschiessen vom BSV Baden

 

Die rege Bautätigkeit ab Mitte der 60er Jahre lies auch die Einwohnerzahl sprunghaft ansteigen und somit nahm auch die Anzahl Obligatorischschützen in ähnlichem Masse zu. Steht’s musste die Schiesszeit überzogen werden. Zum Ärger der Bevölkerung. Auch die Zeigermannschaft fing an, zu Streiken und konnte oft nur mit einer Kiste Freibier dazu bewegt werden, die Scheiben wieder hochzuziehen

 

1964

Modernisierung des Scheibenstand mit einer Licht-Signalanlage und einem Schiebedach

   
   

1964

An der 102. GV wird die Nachholung des 100-Jährigen Jubiläumsschiessen Beschlossen.
Wegen Datenkollision von anderen Schützenfester musst das eigene Jubiläumsschiessen um 3 Jahre Verschoben werde.

   

1964

Merkblatt 1964: Man beachte den Punkt 3

1965

Jahresbericht 1964 an der 102. GV:
- Das Schützenhaus wurde neu gestrichen
- Die Vereinsfahne wechselt den Standort vom Rest. Sternen ins Rest. Central

31. Juli 1965
01. Aug. 1965

Durchführung des Jubiläumsschiessen:
100 Jahre SV Spreitenbach mit 3-jähriger Verspätung

   
   

1966

Jahresbericht 1965 an der 103. GV:
- Das Schützenhaus wurde Beschrifte mit dem

   

1966

Bewilligter Schiessplan vom Winterschiessen 1966

1967

Vorstand 1967

1967

Einladung zum Winterschiessen:
Man beachte die selber gemachte Karikaturen auf der Einladung

1967

Einladung 105. GV:
Man beachte die selber gemachte Karikaturen auf der Einladung

1967

Einladung zum Endschiessen:
Man beachte die selber gemachte Karikaturen auf der Einladung

1968

Neue Scheibenzüge wurden zugelegt

1969

Einladung zum Winterschiessen:
Man beachte die selber gemachte Karikaturen auf der Einladung

31. Jan. 1970

Vereinsrechnung für das Jahr 1969
Man beachte die Mitglieder Anzahl.
Bis zu den 80er Jahren mussten die Obli Schützen noch Mitglied eines Vereins sein und einen einfachen Mitgliederbeitag Zahlen. Später wurde diese Auflage aufgehoben und die Obli Schützen konnten Gratis das Bundesprogramm Schiessen.

 

Die Bausubstanz des Schützenhauses verfiel zusehend. All diese Probleme zeigte der Vorstand dem Gemeinderat auf. Der damalige Gemeideammann Robert Locher traf Abklärungen mit dem zuständigen Schiessoffizier und mit den Nachbargemeinden. Über längere Zeit mussten wir uns gedulden, bis man wieder vom Bau einer neuen Schiessanlage etwas hörte.

 

18. Mai 1971

Gründung der Kommission «Schiessplatzverlegung»
Die Gemeinde Spreitenbach rüstet sich für die Zukunft des Schiessvereins Spreitenbach und ihre Schiessanlage für die Zukunft.

12. Mai 1972

1. Sitzung der Kommission «Schiessplatzverlegung"
Als neuer Standort steht zur Diskussion:
- Wilental (alter Standort vom SV Spreitenbach),
- Bärenmatt (auf dem Heitersberg) und
- an der Limmat
Beschluss: Umliegende Gemeinde anfragen ob dort auch ein Bedarf ist.

08. Juni 1972

2. Sitzung der Kommission «Schiessplatzverlegung"
Neuer Standort «Bärenmatte» steht zur Diskussion.

27. Sep. 1972

3. Sitzung der Kommission «Schiessplatzverlegung"
Neue Schiessanlage in Würenlos steht zur Diskussion

22. Jan. 1973

4. Sitzung der Kommission «Schiessplatzverlegung"

1974

Neuanschaffung Standarde für 2'400 Franken

1974

Schiesskarte für die Stgw.-Gruppenmeisterschaft des SSV

1983

Turnusplan Aarg. Limmattal Verband: 1901 - 1983

1983

Zeitungsmitteilungen über die Abstimmung zur Gemeinschaftsschiessanlage «Härdli» in Spreitenbach.
Oetwil, Geroldswil und Spreitenbach haben sich geeinigt zu einer Überregionaler Schiessanlage im «Härdli» in Spreitenbach. Eine ehemalige Kiesgrube.
Es wird die zweite Überregionaler Schiessanlage in der Schweiz: Kt. Aargau und Kt. Zürich

   
   

1984

Aktiv Mitgliederliste SV Spreitenbach

10.08.1985

Einweihung Härdli
Folgende Vereine sind hier eingezogen:
- Schiessverein Spreitenbach (300m)
- Feldschützenverein Oetwil-Geroldswil (300m)
- Kleinkaliber Verein Spreitenbach (50m)
- Pistolen Schützen Spreitenbach (25 & 50m)

 

Im gleichen Jahr würde auch der Pistolenschützenverein und der Kleinkaliber Verein Spreitenbach gegründet.

 

19.10.1985

Mit einem «Usschüssete» wurde von der Schiessanlage «Wilental» abschiedgenommen

 

1988

Reglement Trainingsschiessen am Mittwoch Training im Härdli

06. April bis
13. April 2002

Neue Vereinsfahne wird eingeweiht.
Zum 140-jährigen Jubiläum wird ein Jubiläums- und Fahnenweihschiessen durchgeführt

18.04 &
25.04.2009

Das erste «Spreitenbacher Limmat-Schiessen» mit 539 Schützen wird durchgeführt

     

Die Dokumente und viele zusätzliche Historische Daten wurden von
Nacht Willy, Präsident SV Spreitenbach von 1960 - 1966
aus seinem Privaten Archiv zur Verfügung gestellt.