Schützenreise in den Süden vom 16./17. Oktober 2004

 

Nach einer bald vier jährigen Pause wurde wieder einmal eine Schützenreise organisiert und der Vorstand entschied sich, in die Sonnenstube der Schweiz, ins Tessin zu fahren.
Früh am morgen ging es dann los, Richtung Zentralschweiz. Die schöne Fahrt, entlang dem Vierwaldstättersee wurde dann in Flüelen mit einem reichhaltigen Frühstück unterbrochen.


Dies war nötig, um die Stoss- und Ziehmannschaft für den Gotthardpass zu stärken!  

Anschliessend ging es dann weiter Richtung Gotthard. Auf dem Weg zum Pass mussten wir feststellen, dass sich die Urner nicht ganz einig waren, ob man den Pass nun befahren kann oder nicht, denn auf der Ersten Signalisation stand „offen“ und auf der Zweiten „geschlossen“. 

Nun ja, die Spreitenbacher Schützen lassen sich nicht so leicht abwimmeln und wagten deshalb den Weg nach oben. Oben angekommen, war die Schranke unten, was bedeutete, dass wir den Weg durch die Röhre nehmen mussten. Ein Glück für die Stoss- und Ziehmannschaft...

 Auf der Südseite angekommen, wurden wir gleich von der Sonne begrüsst. Geplant war dann, in Ambri mit der Bahn auf den Monte Ritom zu fahren, ins erste Bergrestaurant zu wandern um dort das fakultative Mittagessen einzunehmen. Tja, auch auf dem Ritom hatte es Schnee, was bedeutete, dass das Bergrestaurant geschlossen war.

Einige von uns scheuten weder Kälte noch Schnee und wagten es nach oben, während die Anderen Ambri unsicher machten.

Am Nachmittag ging es dann weiter in den Süden nach ...................................

Dort wanderten wir in einem geologischen Park. Schade nur, dass wir keine Führung hatten, denn so irrte jede Gruppe ein wenig umher. Doch das Gute war: Mann/Frau tat beim Laufen was für die Gesundheit!

Zu guter Letzt ging es dann nach Lugano ins Hotel bzw. nach dem „sich frisch machen“ in ein schönes Grotto, wo wir ein feines Nachtessen einnahmen.

Zurück in Lugano war dann individuelle Bettruhe angesagt, was einige unter uns etwas lange nutzten...

 

Am Sonntagmorgen stärkten wir uns dann beim Frühstück und traten den zweiten Teil der Reise an.

Wir verliessen das Tessin via St. Bernhardpass. Oben hiess es dann noch die letzten Sonnenstrahlen zu tanken und Weiterfahrt in die neblige Deutschschweiz anzutreten.

 Entlang dem Walensee fuhren wir dann nach Filzbach und mit dem Sessellift auf den Kerenzerberg.

 Eigentlich war Rodeln bis zur Mittelstation und anschliessender Weiterfahrt mit dem Trottinett angesagt, doch aller guten Dinge sind drei und so wurde uns der Schnee ein weiteres Mal zum Verhängnis.

Die Rodelbahn war oben verschneit und wir mussten von der Berg- bis zur Talstation via Trottinett fahren. Trottinettfahren ist nicht Jedermann Sache und so durften wir einen Unfall verzeichnen und vier auf dem Sessellift beinahe verfrorene Frauen in Empfang nehmen.

 

Mit diesem Abenteuer schlossen wir dann unsere Reise ab und traten den Heimweg an.

Ich möchte mich beim Vorstand für die Organisation der Reise bedanken und freue mich schon auf ein weiteres Mal.  

H. Wettstein